Über uns

Gebäudefoto: Außenfassade des Christophsheim am Hohenstaufenblick

Im Christophsheim Göppingen finden Menschen ein Zuhause, denen aufgrund ihrer Pflegebedürftigkeit oder einer schweren Erkrankung die persönliche Selbstversorgung, die Organisation ihres Alltags und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht mehr gelingt.

Wir stellen uns vor

Das Christophsheim Göppingen ist aufgrund seines Versorgungsvertrages eine Einrichtung des SGB XI „Hilfe zur Pflege“ mit fachlicher Spezialisierung für psychiatrisch beziehungsweise neurologisch erkrankte Pflegebedürftige. Sie finden bei uns Raum und Zeit, sich zu stabilisieren, um einen neuen Lebensabschnitt beginnen zu können. Unter dem Leitsatz „Miteinander leben – voneinander lernen“ bilden Mitarbeiter und Bewohner eine lernende Gemeinschaft. Diese beinhaltet, dass alle voneinander lernen und sich in ihrem eigenen Tempo weiterentwickeln können. Bei diesem Prozess legen wir Wert auf ein achtsames Miteinander.

Unser Ziel im Christophsheim Göppingen ist es, den Menschen eine individuelle Entwicklung in selbstbestimmtem Tempo zu ermöglichen, und somit die Autonomie jedes Bewohners aufrechtzuerhalten.

Bei uns leben Menschen, die nach §14 SGB XI pflegebedürftig sind: „Pflegebedürftig im Sinne dieses Buches sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbstständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate [...] bestehen.“

  • Eingangsbereich des Christophsheims Göppingen am Hohenstaufenblick

Historie

Streifen Sie mit uns durch die Geschichte unseres Hauses, indem Sie das jeweilige Jahrhundert auswählen.

1404

Erste urkundliche Erwähnung des „Swalbrunnen zu Geppingen“

1550

Häufige Badeaufenthalte von Herzog Christoph von Württemberg

1618

Bau des Badhauses durch Heinrich Schickhardt

1924

Nur noch 68 Privatpatienten nach Abgabe der staatlichen
Fürsorgepatienten infolge Inflation und Wirtschaftskrise nach dem 1.
Weltkrieg

1930

Belegung der Heilanstalt Christophsbad mit 530 Patienten

1940/ 41

NS-Euthanasie: Zwangsverlegung von 293 Kranken aus dem
Christophsbad in staatliche Kliniken, von ihnen wurden 148 in
Grafeneck ermordet, 32 in Hadamar. 49 der Zwangsverlegten
starben bis Kriegsende in staatlichen Heilanstalten, 61 überlebten.

1992

Verlagerung des Brunnenbetriebes nach Jebenhausen

1996

Ausgliederung der „Langzeitstationen“ aus der Klinik Christopshbad infolge des Pflegeversicherungsgesetzes, Zusammenfassung im Christophsheim Göppingen

2003

Aufstockung und Eröffnung der Häuser 2 und 3

2004

Ausbildungsstart der ersten Altenpflegeschüler im Christophsheim.

2016

Theaterprojekt „Waren Sie schon mal gescheit?“ mit Aufführung im ODEON Göppingen

2017

Neuentwicklung und Implementierung des Pflege- und Betreuungskonzepts

2019

grundlegende Sanierung des bisherigen Standorts Christophsheim am Park inklusiv des Einbaus neuer Küchen, Eröffnung des neu erbauten Standorts Christophsheim am Hohenstaufenblick für 96 Bewohner,Neustrukturierung der Christophsbad GmbH mit zwei Standorten und Erhöhung der Bettenzahl von 214 auf 241

2020

Beginn der generalistischen Pflegeausbildung im Christophsheim wie im Christophsbad Göppingen